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Wahnsinn! - Ein Fischtransport, wie er nicht durchgeführt werden sollte und "Ein Wunder ist geschehen!"

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K. Lahme

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Hallo zusammen.

Vor einigen Wochen habe ich bei einem Bekannten Fische bestellt – mir fehlten noch einige Weibchen einer Cichliden-Art aus dem Victoriasee.

Während der vergangenen Wochen mit hochsommerlichen Außentemperaturen sollte die Lieferung nicht per Express, sondern kostengünstig als Normalpaket verschickt werden.
So habe ich das auch schon vorher mehrfach gemacht und immer ist alles gut gegangen.
Gewöhnlich kommt das Paket dann auch am nächsten Tag bei der Empfangsadresse an.

Nicht so in diesem Fall, ich wartete einen Tag, zwei Tage, drei Tage und machte mir nun größere Sorgen um die Tiere.
Ich will nun nicht alle meine Aktivitäten in dieser Sache schildern, aber doch das unglaubliche Ergebnis meiner Ermittlungen:

15.8.2013 13:07 Uhr Sendung vom Absender in Filiale eingeliefert
15.8.2013 18:28 Uhr Sendung im Start Paketzentrum (des Absenders) bearbeitet
16.8.2013 1:28 Uhr Sendung im Ziel Paketzentrum (des Empfängers) bearbeitet
16.8.2013 8.12 Uhr Sendung wurde beschädigt und wird zur Nachverpackung ins Paketzentrum zurückgesandt
20.8.2013 14:01 Uhr Sendung im Start Paketzentrum (des Empfängers) bearbeitet
22.8.2013 00:13 Uhr Sendung im Ziel Paketzentrum (des Absenders) bearbeitet
22.8.2013 8:50 Uhr Sendung ins Zustellfahrzeug geladen
22.8.2013 14:45 Uhr Rücksendung eingeleitet, Empfänger unbekannt

Inzwischen hatte mein Bekannter einen Paket-Nachforschungsantrag gestellt. Weiter geht’s:

28.8.2013 16:19 Uhr Sendung im Ziel Paketzentrum (des Absenders) bearbeitet
29.8.2013 14:32 Uhr Sendung nicht zustellbar, Empfänger (das ist der Absender) wurde benachrichtigt

Mein Bekannter sagte mir, dass er dreimal bei der Service Nummer angerufen und zusätzlich eine e-Mail geschrieben habe.
Man sagt ihm beim 1. Anruf, „Es wurde bei der Umverpackung seine Absender-Adresse nicht richtig übertragen und aus XXX-Straße 18 wurde XXX-Straße 1“ (die es aber gar nicht gibt).
Daher konnte das Packet auch nicht zugestellt werden.
Nach dem zweiten Telefonat wurde seine Adresse wohl korrigiert und ihm ein Brief zugesandt, der kam aber nicht an.
Beim 3. Telefonat wurde ihm dann ein zweiter Brief zugesagt, der unterwegs sei.
In diesem Brief befand sich dann eine Karte, die für die Abholung des Pakets in seiner Postfilale berechtigte. Weiter geht’s

29.8.2013 17:06 Uhr Sendung wird zur Abholung in die Filiale gebracht, mögl. Abholung kann der Benachrichtigungskarte entnommen werden.

Mein Bekannter ist leider nicht so mobil, hat kein Auto und ist auf anderes angewiesen.
Aber ungeachtet der angekündigten Selbstabholung erfolgte dann am
30.8.2013 13:56 Uhr ‚Erfolgreiche’ Zustellung
durch das Versendeunternehmen, was später am 3.9.2013 noch einen Brief mit einer Packetmarke über 10,- €, gewissermaßen als Entschädigung, dem Versender zusandte.

Was mich als Empfänger betrifft, ich warte immer noch vergebens auf diese Lieferung und bin nach gut 16 Tagen auch froh, dass ich das Paket nicht öffnen musste!

Am 31.8.2013, nach 17 Tagen, stellte mein Bekannter fest, dass seine Original Styroporkiste wieder zurück gekommen war, ohne sichtbare Beschädigung!
Die ganze Kiste war mit unternehmenseigenem Klebeband und einem Zettel, "Vorsicht lebende Fische", in einem unternehmenseigenen Pappkarton eingestellt, zurück geliefert worden.
Warum diese doch unbeschädigte Styrobox eine solche Irrfahrt erleiden musste, bleibt uns auch im Nachhinein unerklärlich.

Nun, was war aus den Fischen geworden, das Wichtigste in dieser leidigen Angelegenheit?
Der Bekannte hatte 4-mal je zwei Weibchen in eine Tüte gegeben und ein einzelnes Männchen separat. Zusammen waren es also fünf Tüten. Es waren alle Fische zersetzt bis auf das einzeln verpackte Männchen und ein Weibchen, welches unbeschadet neben dem verwesenden zweiten Weibchen überlebt hatte.
Wir hatten natürlich nicht mehr an ein Überleben geglaubt. Die Überlebensquote war aber immerhin über 20 %. Die Fische waren 17 Tage in der Fischtüte bei Luft (ohne Sauerstoffzugabe).
Mein Bekannter sagte: “Ein Wunder ist geschehen. Diese Viktoriasee-Cichliden sind wirklich hart. Schade, dass sie im See nicht so überlebt haben“.

Was können wir ‚Fischversender’ nun aus einem Fall wie diesen lernen?

Schreibt mal Eure Meinungen.

:mala: :tanganjika: :Vic: :west:
 
C

Catweasel

Guest
Die Überschrift des Threads ist eigentlich schon die ganze Antwort...
Ich lerne daraus nichts, denn ich würde nie Lebewesen als Normalpaket verschicken, sondern immer nur per 24-Stunden Service mit spezialisierten Transporteuren und ausserordentlich deutlicher Beschriftung samt Notfalltelefonnummer und eine derartig sorgfältige Beschriftung verlang (und bekomme) ich auch bei sämtlichen meiner Lieferanten.
Vielmehr ist es eine eindeutige Bestätigung meiner, offensichtlich einzig richtigen, Vorgehensweise, die ich ohnehin praktiziere, ungeachtet irgendwelcher Temperaturen oder Kosten.
Für mich ergibt sich ne Hauptfrage - war es ein auf Tiertransporte spezialisiertes Unternehmen oder ein "normaler" Paketdienst/Post ?
Ich spar bei sowas nicht am falschen Platz, sorry.
 
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K. Lahme

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Hallo Dennis,

danke für Deine Meinung, aber ein Expressversand für ca. 28 € wäre in diesem Fall meiner Meinung nach genau so und nicht anders verlaufen.
Denn die Sendungsart ist für dieses Versagen des Versendeunternehmens nicht bestimmend, allenfalls hat man bei Expressversand höhere Schadensersatz-Ansprüche.
 

skubi007

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nicht per Express, sondern kostengünstig als Normalpaket verschickt werden
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe dann sollte es per DHL, Hermes ect. versendet werden, wäre im Normalfall nicht das Hauptproblem, da meist einen Tag später
die Zustellung erfolgt, vielmehr würde ich kein Lebewesen auf diese Art versenden da wie in dem Video hier nicht sorgsam mit den Paketen umgegangen wird,
habe noch schlimmere Videos schon gesehen.
 
H

Hans

Guest
Hallo zusammen,

normalerweise schreibe ich ja in diesem Forum kaum noch was, meine Zeit als Admin ist schon lange vorbei.
Aber wenn ich solch einen Bullshit lese, und dass dann auch noch von einem Moderator der als Führungsperson als Meinungsmacher gilt, dann muss ich einfach was dazu schreiben.

Denn die Sendungsart ist für dieses Versagen des Versendeunternehmens nicht bestimmend, allenfalls hat man bei Expressversand höhere Schadensersatz-Ansprüche.

Das zeugt von einem gefährlichen Halbwissen bis zum Nichtwissen. Und wenn man schon nichts weiß, sondern nur das was einem das eigene Bauchgefühl vermittelt, dann
ist man besser ganz ruhig.

Warum schreibe ich das?

Als jemand der schon über 20 Jahre mit einer Führungsperson dieses Unternehmens (und damit meine ich keinen Schichtführer sondern ein paar Etagen höher :) ) verheiratet ist, muss ich
einfach mal folgendes klarstellen:

1) Ein Expressversand wird völlig anders abgewickelt als ein normales Paket. Ein Expresspaket sieht niemals die normalen Transportbänder und ist somit den immer
vorhandenen Restrisiken des "Verletzt werdens von der Maschine" überhaupt nicht ausgesetzt. Expresspakete werden manuell sortiert und in Kleinfahrzeuge zur
Lieferung geladen. Eben deshalb, und auch durch die Garantie von 24h Zustellung ist es logischerweise teurer.

2) Ein Expresspaket ist ebenso wie ein normales Paket bis 500 Euro Wert versichert. Wenn man mehr will, muss man aufzahlen. Hier gibt es keinen Unterschied.

3) Bietet dieses Unternehmen auch die Möglichkeit des Lebendtierversandes im Rahmen des Artenabkommens, solange dessen Bestimmungen erfüllt werden.
Also hätte man dieses durchaus nutzen können und das Paket als solches verschicken.

Im Übrigen pflichte ich den anderen Diskussionsteilnehmern bei, dass es auch Spezialunternehmen gibt die sowas gefahrlos bewerkstelligen.

Was können wir Fischversender lernen? Es ist nicht immer gut wenn die Finger schneller sind beim Tippen als das Gehirn. :rolleyes:
Man sollte sich immer erst mal informieren, und die so erhaltenen Informationen auch richtig zitieren. Auch wenn der Bauch voller Entrüstung ist, was ich verstehen kann.
Oder soll hier nur mal die Diskussion über ein leidiges Thema wiederbelebt und entsprechend Emotionen freigesetzt werden werden?
 
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skubi007

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3) Bietet dieses Unternehmen auch die Möglichkeit des Lebendtierversandes im Rahmen des Artenabkommens, solange dessen Bestimmungen erfüllt werden.
Also hätte man dieses durchaus nutzen können und das Paket als solches verschicken.
Und dieses ist aus Kostengründen des Absenders/Empfänger wohl nicht geschehen.
 

K. Lahme

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Hallo Hans,

danke für Deine informativen Anmerkungen.

Dass ein Expressversand völlig anders abgewickelt wird als ein normales Paket und dieses niemals die normalen Transportbänder durchläuft ist mir tatsächlich neu.
Aber das ist ja auch nicht der Grund für diese Irrfart. Das Paket war ja offensichtlich überhaupt nicht beschädigt, wie ich geschrieben habe.
 
A

all chromis

Guest
Hallo Klaus,

tragisch, sehr schade um die Fische. Was mich aber wundert, ist, dass das Weibchen neben dem verwesenden Artgenossen überleben konnte.
 

Telarien

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Tach auch !

Ich möchte hier mal eine Lanze für Klaus brechen:

Aus Fehlern kann man lernen. Klaus beschreibt hier eine sicher ungewöhnliche Geschichte, die aber vermutlich bei so ziemlich jeder Versandart passieren kann, der Unterschied wird in der Häufigkeit liegen. Klaus behauptet nicht, dass er perfekt war.

Wenn hier jeder mal Fehler posten würde, die er in der Aquaristik gemacht hat, dann könnten wir alle eine Menge lernen und das würde auch vielen Fischen sehr nützen.

Schade um die Tiere.
 

Mpimbwe

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Hallo,

neben die Fehlern mit der Versandmöglichkeit (Versende immer per Express) sollte der eine oder andere lernen das man grds. die Tiere einzeln Verpacken sollte. Was ich es auch immer mache. Außer wenn ich mal 40-50 Jungtiere versende. Adulten und auch Semiadulte (größer als 5cm) immer alleine in eine Doppeltüte!

Gruß
Matze

Kopf hoch Klaus. Nächstes mal läuft es wieder anders.Lehren ziehen und weiter! Ansonsten dem Unternehmen ne Rechnung schicken. Schon alleine zum lernen.
 

Mr. Dovii

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Leute,

schön, dass jeder von Euch wieder mal alles besser weiß und es nicht so wie Klaus machen würde! :ups:

Ihr seid einfach die Besten! breitgrin.png

Erstens geht es bei Klaus' Post um das Überleben zweier Tiere über 17 Tage (!!!) und
zweitens erst um das Transportverfahren. ;)

Vielleicht hat das noch nicht jeder verstanden... :p

Ich habe selbst Fische importiert von Exporteuren aus Südostasien, z.B. 8 cm lange Th. meeki für damals 49 Pfennige/Stück + Versand, die mittels Betäubungsmittel 40+ h unterwegs waren in 10 cm langen Beuteln!

Diese Fische kauft Ihr dann ahnungslos beim Händler und keiner regt sich über DIESEN Transport auf! ;( ;( ;(

Bei unserer vorletzten Reise nach Mexiko blieb ein Koffer in Frankfurt hängen und kam nach insgesamt 55h endlich an, über 85% der Fische überlebten!
Ohne Betäubungsmittel, im März, bei etwa 0^C Außentemperatur.... :wink:

Ich verschickte Jungtiere x-mal für lau per Normalversand, da zahlt keiner den teuren Expreßversand, davon kamen >95% der Sendungen am nächsten Tag an, der Rest einen Tag später. Alles lebend. :wink:

Ich versendete mal mittels einem befreundeten LKW-Spediteur, rund 400 km, also 6-7 h. Die tiere kamen mit 13°C Wassertemperatur an, obwohl ich persönlich die Box im Führerhaus platzierte... :thumbdown:

Meist geht alles gut und es ist nicht erwähnenswert, geht mal alles schief und man freut sich trotzdem, dass nicht 100% kaputt sind, dann weiß - in diesem unseren Lande - natürlich wieder jeder, wie man es besser machen kann. X(

Warum können wir Europäer nicht einfach mal so eine Geschichte in uns aufnehmen, ohne aufzeigen zu müssen, dass "ich es besser kann als mein Herr Nachbar"...? ?( ?( ?(
 

stomar6

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Hallo,

Wenn eine persönliche Abholung nicht klappt, versende bzw. Beziehe ich nur Fische per Mitfahrgelegenheit. Es kostet zwar immer etwas Überredungsarbeit, aber für 5-10 Euro je nach Strecke, sind die Tiere halbwegs Stressfrei nur wenige Stunden unterwegs.

Übrigens hatte die Post mal heftige Strafen für den Versand lebender Tiere. In dem Hub (Paketzentrum) wo ich neben dem Studium gearbeitet habe, wurde mal ein kompletter Bienenstock verschickt, das Paket ging kaputt und das Ende vom Lied ein Einsatz der Feuerwehr und THW sowie der Ausfall der halben Schicht.

Mfg, Marcus
 

Thimo

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Hallo,

Marcus weiß es scheinbar als Einziger, was ich anhand eurer aller Erfahrung und des Alters schon erschreckend finde. Es ist illegal Wirbeltiere per "normaler Post" zu verschicken und man macht sich damit strafbar.

Da möchte ich mal sehen, wie jemand dem jeweiligen Transportunternehmen für Ausfälle eine Rechnung schickt :grinsgrins:

Als Privatmann bleiben also als Alternativen nur die wenigen national zertifizierten Unternehmen und das sind bei Weitem nicht alle, die einen Expressversand anbieten.

Ansonsten wie schon erwähnt Mitfahrzentrale! Das Paket hat mich im extremsten Fall selbst 800km quer durch Deutschland nur 10€ gekostet und war innerhalb von 10 Stunden hier.

mfg Thimo
 

der_odo

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Hallo,

so, nun wurden 21 Euro gespart und dafür sind 7 Fische gestorben! Sprich jeder tote Fisch hätte einen Versandanteil von 3 Euro gehabt. Echt krass wie hier mit Tieren umgegangen wird nur um ein paar Euro zu sparen!

Nach Tierschutzgesetz ist es verboten, Wirbeltiere per Normalversand zu versenden. Es dürfen Wirbeltiere nur mit Versandunternehmen versendet werden, die eine Bescheinigung für den Versand von Wirbeltieren besitzen und dies wird meist über den Expressversand abgewicket. Auf jeden Fall muss für das Unternehmen diese Versanderlaubnis besitzen.

Wenn jemand Wirbeltiere in einem Paket verschnürt und dies bei der Versandfirma nicht angibt, macht er sich strafbar, da der Versand per Standartpaket nur für Wirbellose erlaubt ist.

Kann hier nachgelesen werden:

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/nc-patho/tiersch/01_03.htm

Edit: hab erst im Nachhinein die Antwort von Thimo gelesen...
 

K. Lahme

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Hallo zusammen,

in 3 h 150 Thread-Leser, alle Achtung!

Hallo Odo, danke für Deine Quellenangabe. Allerdings geht auch Deine Antwort von der unbelegten Annahme aus, dass diese Wahnsinns-Irrfahrt per Express nicht
passiert wäre.

Hallo Hans, von Dir möchte ich gerne wissen worin genau der 'Bullshit', wie Du schreibst, besteht und wieso mich dieser als Moderator, Führungsperson und
Meinungsmacher disqualifiziert? Nur weil ich annahm, dass Normalversand sich vom Expressversand außer der Transportzeit nicht wesentlich
unterscheidet?
Ich bezog mich doch hier auf das Totalversagen in der logistischen Abwicklung und bin immer noch der Meinung, dass die Sendungsart hiefür nicht
bestimmend war. Oder hältst Du etwa die beschriebenen Logistik-Schritte bei einem Normalpaket für durchaus akzeptabel?
 

-phil-

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Hallo Klaus,

mir ist ähnliches mit sehr ähnlicher Historie vorgekommen - damals als ich noch regelmäßig meinen Redfire-Garnelennachwuchs versendete.
Bei mir warens 21+/- Tage und das Paket wurde dann zugestellt.
Im Beutel waren wohl 40 fidele Garnelen - etwa 60 hatte ich verpackt.

Erkenntnis daraus:
a)
Ich versende keine lebenden Tiere mehr per Unternehmen.
b)
Mit diesem Unternehmen prinzipiell nur noch, wenn es unbedingt sein muss...
 

Australoheros

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Hi,

Also mir dreht sich gleich der Magen um, wenn ich sowas lese.

Echt schade um die verendeten Tiere.

Gerade weil die Arten so bedroht sind.

Fischversand immer über Overnight Express, Mitfahrzentrale oder persönlich.

Meine Meinung ...

Aber Geiz ist Geil ...

Gruß Sven
 
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