neues (Non-Mbuna) Malawi-Projekt

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der Franke

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Hallo zusammen,

ich plane aktuell ein neues Projekt für mein Wohnzimmer und möchte mich an dieser Stelle aber erst mal gerne kurz vorstellen.

Mein Name ist Torsten, ich bin 47 und schon gut die Hälfte meines Lebens habe ich hier Aquarien am Laufen. Zuletzt hab ich ein 60P (XD) Iwagumi als Projekt gehabt, welches ich aber nach nun rund 1,5 Jahren wieder abgebaut habe. Aquascapes sind zwar schon schön, aber gerade ein Iwagumi mit flächendeckendem MonteCarlo macht schon jede Menge Arbeit für so einen kleinen "Spucknapf".

Aktuell läuft bei uns im Wohnzimmer noch ein 350er Eckbecken (Fluval), welches seit einigen Jahren steht und mit Salmlern und Ohrgitter Harnischwelsen und jeder Menge Garnelen besetzt ist. Hier sind zwar auch extrem viele Pflanzen drin, aber der Pflegeaufwand ist viel geringer, als beim kleinen Iwagumi. Von daher wird das auch so bleiben,...

Des Weiteren hab ich noch ein 160x50x60 als Raumteiler in Betrieb, welches zunächst ein Südamerika Becken war und nun aber seit ein paar Jahren als erster Malawi-Versuch umgestaltet wurde. Als Restbestände schwimmen da nur ein paar Aulonocara Marmalade Cat, paar Ahlis und noch ein Yellow drin rum. Die Geringe Tiefe war mir schon immer ein Dorn im Auge und nun ist das Becken auch schon rund 20 Jahre alt, sodass sich bei den Silikonnähten schon erste Teile vom Glas lösen. Noch ist zwar alles dicht, aber es wird nun definitiv Zeit für was komplett Neues.

Damit zum neuen Projekt:

Geplant ist ein 200x80x70 (ca. 1120L), welches auch wieder als Raumteiler fungieren soll (muss). Somit kommt als einzig vernünftig umsetzbare Region des Malawi Sees die Sandzone mit einem leichten Übergang zu etwas Felsen in Frage.
Es soll auf eine Unterkonstruktion aus Holz kommen, weil sich das auch beim 160er gut bewährt hat. Ringsum soll die UK mit Rigips beplankt werden, sodass das alles wieder schön in den Raum integriert wird. auf der Wandseite wird der Holzbau bis über die Oberkante des Beckens hochgezogen werden. Auf dieser Seite werde ich dann also einige Felsenmodule, teilweise mit Überhängen integrieren und dann im weiteren Verlauf nur noch einige wenige, aber dafür sehr große künstliche Steine verwenden. der Rest wird Sandfläche.
Geplant sind auch größere Valisnerienfelder und Bereiche mit Hornkraut Bepflanzung als Sichtschutz - mangels Felsbarrieren.

Jetzt nähern wir uns der Besatzfrage und hier bräuchte ich mal die Hilfe und Ratschläge von Euch!

Ich möchte gerne bei den Fischen die Farben Gelb Rot und Blau zur Geltung kommen lassen und das Grün kommt über die Bepflanzung mit ins Spiel.
Außerdem sollte das Zusammenspiel zwischen Gräbern und Verfolgern sichtbar werden. Dazu vielleicht noch ein kleines Trio an Jägern, denn was ich beim ersten Anlauf (okay es waren Mbuna) erlebt habe war eine am Ende sehr grau gefärbte Kinderstube mit viel zu viel Nachwuchs.

im Folgenden mal meine ersten beiden Ideen, wie das realisiert werden könnte. Muss aber dazu sagen, dass ich bisher keinerlei Erfahrung mit diesen Tieren habe. Angaben in Klammern immer Verhältnis (m/w).

Variante 1 (Favorit):

(4/8) Lethrinops red cap Itungi
(1/7) Cyrtocara moorii
(1/2) Taeniochromis holotaenia


Variante 2 (optional):

(4/8) Aulonocara stuartgranti Maleri
(4/6) Copadichromis borleyi Kadango red fin
(1/7) Cyrtocara moorii
(1/2) Stigmatochromis melanchros (sp.tolae)



Ich freue mich schon auf eure Kommentare und Tipps!

Grüße aus dem Frankenland
Torsten
 

börni

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Hallo Tom,
also die lethrinops werden dir wahrscheinlich eingehen da der Stress zu groß wird die Fische sind für Arten-becken .
Die moori werden bei den Kadango untergehen.
 

der Franke

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Hey Börni,

vielen Dank erst mal,...

okay, dass die L. red cap da etwas heikel sein könnten hab ich mir fast gedacht. Ich würde die dann ggf. lieber durch L. marginatus red fin ersetzen, die sollen da ja nicht so sein, was Beibesatz angeht.

Dass die Beulenköpfe in Variante 2 bei den Kadango untergehen sollen kann ich nicht ganz nachvollziehen, das werden doch echte Brummer, dachte ich immer.
Ich denke das Verhältnis bei den Kadangos könnte mal noch etwas frauenlastiger werden so bspw. auf 3/7 oder so

VG
Torsten
 

Lele

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Hi,
Anstelle der copadichromis würde ich protomelas taeniolatus red empress nehmen. Die werden nicht ganz so riesig.

Mfg Daniel
 

der Franke

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Hm, ob das wirklich eine Alternative wäre, wage ich zu bezweifeln. Erstens hab ich eigentlich überhaupt kein Problem mit großen Fischen. Bei 200x80 in der Grundfläche wäre das absolut okay und zweitens ist der P. taeniolatus doch meines Erachtens alles andere als ein Sand-Cichlide, oder liege ich jetzt da völlig falsch?
 

Lele

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Moin,

Stimmt Sandcichliden sind das nicht, Copadichromis aber auch nicht.
Ich habe ausgewachsene Copadichromis gesehen, die waren echt groß, davon wollte ich keine 10 stück im Aquarium haben.

Mfg Daniel
 

der Franke

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okay, das wäre ja aktuell eh nur Plan B und das mit den 10 Stück ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.

Dass die Copadichromis auch keine Sandbewohner sind ist schon richtig, wobei gerade der Kadango laut diverser Quellen ja offenbar eine etwas besondere Art sein soll, die durchaus eher im Felsriffen über Sandboden lebt, zumindest wenn man jetzt bspw. mal den Infos vom Guru Glauben schenkt.

Wie gesagt, ich persönlich kenne die noch gar nicht und lasse mich da gerne etwas belehren.

also vielleicht doch eher nur auf 2/5 planen,...!?

VG Torsten
 

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