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Mein erstes Malawibecken - Planung, Aufbau, Start

devito666

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Hallo Leute,

was lange währt, wird endlich gut! So hoffe ich jedenfalls...

Heute habe ich den Erstbesatz für mein Malawibecken Rio 300 geliefert bekommen und nach 2,5stündiger Eingewöhnungszeit eingesetzt. Aber der Reihe nach.

Nach 8, 9 Jahren mit dem Rio 300, in denen ich als blutiger Anfänger meine ersten Erfahrungen mit einem Gesellschaftsbecken sammeln durfte (positive und negative) habe ich 2014 mein Aquarium stillgelegt.

Anfang 2016 hat mich dann die Lust wieder gepackt und ich hab mich nach langem Hin und Her für ein Malawibecken entschieden. Nachdem ich mich bei euch, im einen oder anderen Forum und bei Aquaristikhändlern informiert habe, musste ich eingestehen, dass das gar nicht so ohne ist. Angefangen von der Entscheidung bzgl Besatz, die sich dann bis wenige Wochen vor Start hingezogen hat, über die Einrichtung bis hin zur Beleuchtung und der Wasserchemie habe ich immer so viel Neuigkeiten mitbekommen, die ich auch berücksichtigen wollte, dass es letztlich über ein Jahr gedauert hat bis ich heute die BuBas eingesetzt hab.

Das Becken:
Juwel Rio 300
120x50x50 cm
Den Juwel Innenfilter habe ich aus optischen Gründen schon vor Jahren heraus genommen. Das ist easy, wenn jemand Fragen hat, melden.
Als Rückwand hatte ich immer eine Folie... heute bin ich schlauer. Weiteres unter

Die Einrichtung:
Rückwand: Back to Nature Slimline Basalt Gneiss. Ein Modul von BTN für die Rückwand kommt noch.
Bodengrund:
0,8 cm Styropor und dann 0,5 cm Plexiglas auf den Boden des Beckens verklebt mit Aquariumsilikon.
ca 45 kg Aquariensand 0,5-1mm, dunkelbeige von Schicker Mineral.
Steine: ca 210 kg Basaltsteine
Linke Seite des Beckens mit schwarzer Folie von außen blickdicht gemacht.

Die Technik:
Anstelle des Juwel Innenfilters, hab ich schon vor 6 oder 7 Jahren einen JBL CristalProfi e900 laufen, der m.E. prima Arbeit leistet. Deshalb hab jetzt noch einen zweiten dazu gehängt (um den Kot der kleinen Scheisser besser rauszuholen ) JBL CristalProfi e901. Ein- und Auslauf der beiden Filter sind links und rechts untergebracht und nach vorne in die Mitte gerichtet.
Der Heizstab ist noch der original Juwel und bringt das Wasser auf 26°C. Außerdem hab ich mich um die Umwälzleistung zu verbessern für eine Strömungspumpe Sicce Voyager 2 entschieden. Sie ist links unten Mitte angebracht und nach vorne oben Mitte gerichtet.

Die Beleuchtung:
Hier hab ich lange hin und her überlegt und bin trotzdem nur zu einer Kompromisslösung gekommen, mit der ich für meinen Geschmack aber sehr zufrieden bin. Hier spielen Optik und Stromkosten die größere Rolle, da die Malawiseecichliden nicht sehr anspruchsvoll sind hinsichtlich Licht. Also ich habe keine LEDs verbaut, weil mir das für den Moment zu teuer und aufwendig war, stattdessen habe ich die Standard T5 gegen T5 BLUE (hinten) und COLOUR (vorne) getauscht. Mir gefällt dieses "zweigeteilte" Licht sehr gut und ich meine, es gibt dem Becken etwas Tiefe. Die Farben der BuBas kommen sehr gut rüber. In Natura sieht es besser aus, als auf dem Foto.

Das Wasser:
Wir haben hier bei uns sehr hartes Wasser, die Ausgangswerte sind bei PH, GH, KH, etc etc für BuBas geeignet. Das Becken ist seit 4,5 Wochen eingelaufen, wurde ab und zu mit Futter angeimpft und wöchentlich TWW von ca 30-40 % gemacht. Nitrit, jetzt 0, Phosphat war gestern bei rund 4-5 mg/liegt, wohl wegen des Futters und da ich keine Pflanzen gesetzt habe. PH 7,5, GH 20, KH 15. Ich habe noch weitere Tröpfchentests die ich jetzt am Anfang regelmäßig einsetzen werde, bis ich alles im Griff habe.

Der Besatz:
Hier habe ich viele Infos gesammelt und mich letztlich auf Empfehlungen aus dem www und wegen der Größe meines Aquariums folgende Fische eingesetzt:
Pseudotropheus cyaneorhabdos maingano 1/3
Pseudotropheus kingsizei 3/3
Labidochromis yellow Kakusa 2/4
Vorher kamen noch rund 20 Red Fire Garnelen rein (als Qualitätsindikator für das Wasser) und weil sie mir gefallen noch 2 synodontis lucipinis; mehr waren nicht zu haben, 3 werd ich noch holen.
Die Garnelen (zw 1 und 3 cm) dienen übrigens zur Zeit schon als Erstfutter... Ich konnte schon beobachten, wie sich drei yellows eine geteilt haben...

Im Moment (ich schreibe jetzt schon eine Weile und hoffe, es wird euch nicht zu viel) werden die BuBas mutiger, kommen aus ihren Verstecken und man kann beobachten, wie sie so langsam ihre Reviere suchen.
 

devito666

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Hier noch ein paar Fotos...
 

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devito666

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Die Tiere sind zwischen 3 und 5 cm groß. Böcke und Weibchen sind gut zu unterscheiden. Die kingsizei sind noch etwas blass, komischerweise verstecken sich die Pseudotropheus maingano zur Zeit noch etwas. Gerade bei denen, wovor mich viele gewarnt haben, hatte ich erwartet, dass sie mehr Dominanz zeigen. Aber das sind ja auch noch Babys...
 

Snowgnome

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Hi,

also Böcke im Aquarium??? - die stehen doch auf der Weide :D :whistling:

Woran machst du fest, dass Männchen und Weibchen gut zu unterscheiden sind? Gerade bei den M. cyaneorhabdos und den Yellows wäre ich da bei der aktuellen Größe der Tiere noch eher zurückhaltend.
 

devito666

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Hi,

also Böcke im Aquarium??? - die stehen doch auf der Weide :D :whistling:

Woran machst du fest, dass Männchen und Weibchen gut zu unterscheiden sind? Gerade bei den M. cyaneorhabdos und den Yellows wäre ich da bei der aktuellen Größe der Tiere noch eher zurückhaltend.
Danke Marco ! Also bei den "Böckchen" sind die Eiflecke schon gut zu erkennen. Und soviel Fische sind es ja jetzt auch wieder nicht. Wenn man alle zusammen sieht, kann man das schon sehen - Weiber und Kerle nebeneinander. Sie sind jetzt übrigens alle aus ihren Verstecken heraus gekommen und tummeln sich mehr oder weniger gemeinsam an einer der vorderen Ecken, dort geht es dann die Scheibe hoch und runter... Kann mir jemand dieses Phänomen erklären?
 

Snowgnome

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Hi Stefan,

die Eiflecken sind kein absolut verlässliches Unterscheidungsmerkmal - bei vielen Arten können die (mehr oder weniger stark ausgeprägt) bei beiden Geschlechtern auftreten.

Und das merkwürdige Hin- und Herschwimmen ist ziemlich normal. da wird noch erkundet und Reviere sind noch nicht bezogen. Das wird sich in den nächsten Stunden oder Tagen ändern.
 

devito666

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Du hast recht Marco, ich hab mir das noch mal angesehen, bei den Pseudotropheus cyaneorhabdos ist es wirklich nicht zu sehen, ich hab mich täuschen lassen... Aber sie anderen könnten schon verlässlicher zu unterscheiden sein... Warten wir es ab. Am Verhalten wird man es vielleicht irgendwann erkennen können.
 

Snowgnome

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Hi,

ich hatte auch mehrere Jahre M. cyaneorhabdos. Bei einigen Tieren war ich mir nie sicher, was sie waren :D
 

EThomas

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Hallo,
wie im richtigen Leben. Die Optik kann täuschen. Die Färbung und Eiflecken haben sehr wenig Aussagekraft.
Aber ab 5-6 cm sind Pseudotropeheus cyaneorhabdos und Lab. c. yellow an der Genitalpapille relativ einfach zu unterscheiden.

Gruß Thomas
 

devito666

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Okay, ich hab zwar in Biologie damals aufgepasst, aber kann man das als Anfänger wie ich auch ohne, dass man das Tier in der Hand hält erkennen? ?( :bild:
 
G

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Okay, ich hab zwar in Biologie damals aufgepasst, aber kann man das als Anfänger wie ich auch ohne, dass man das Tier in der Hand hält erkennen? ?( :bild:
Keine Chance.
Bei älteren Yellows geht es halbwegs aber bei den Melanochromis muss man meist "unter den Rock schauen".
 

Cichliden_Chris

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Servus Stefan,

man muss den Fisch ja nicht in die blanke Hand nehmen, man kann ihn ja auch im (nassen) Netz lassen - bevorzuge ich jedenfalls so, wenn ich "untern Rock schauen" muss, weil der Fisch somit nicht aus der Hand gleiten und auf den Boden fallen kann, sondern man ihn im Netz gesichert vorsichtig in die Rückenlage bringt.

Viele Grüße
Chris
 

devito666

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Moin Chris,

da hast du sicher Recht, im Netz wäre die sicherere Methode. Aber ehrlich gesagt, da ich nicht züchten möchte, werde ich die Fische nicht der Gefahr aussetzen, dass das Becken platzt, wenn mein Versuch scheitert, ein Exemplar zu fangen und ich ins Wasser falle... :rolleyes: :grinsgrins:

Das bringt mich auf den Gedanken, wie ich einen kranken Fisch da rausholen kann, wenn er sich versteckt... Steine raus?

Grüße, Stefan
 

Snowgnome

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Hi Stefan,

ein großer Nachteil eines Malawibeckens mit schönem Steinaufbau ist.... richtig, das Fangen von Fischen .rollroll:

Wenn nichts anderes geht, bleibt wirklich nur der Abbau der Aufbauten. Kommt aber nicht oft vor.
 

devito666

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Herzlichen Dank auch im Namen meiner längst verstorbenen Großeltern!

Gerade gab es tatsächlich die erste Leiche... Einer der beiden synodontis hat sich wohl in der Strömungspumpe versteckt, als sie gemäß meines Zeitplans anschaltete... Ich habe den Kopf noch gesehen. Stein weg - Strömungspumpe raus - Leiche raus - Strömungspumpe rein. ;(
Morgen brauche ich endlich schwarze Nylons. Die Mädels im Laden werden staunen, wenn ich die kaufe...
 

Snowgnome

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hi,

lass die Strömungspumpe einfach immer laufen - mach ich seit vielen Jahren so und es gab noch nie Fischtartar
 

EThomas

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Hallo,
da kann ich Marco nur zustimmen. Strömungspumpen und Filter laufen immer. Mit dem Nylon die Pumpe Fischsicher machen klappt nicht, oder die Pumpe wird nutzlos weil alle Öffnungen blockiert sind.
Gruß Thomas
 
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