• Wenn Sie sich nicht anmelden können, verwenden Sie bitte den Link zu Kontakt. Jemand wird Ihnen helfen können. Bitte geben Sie Ihren Mitgliedsnamen an, wenn Sie um Hilfe bitten.
    Verknüpfung

Filterung 1900l Südamerika-Becken + Estrich Problem

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo zusammen,

ich plane im Wohnzimmer ein Becken mit den Maßen 3x0,8x0,8m.

Nachdem direkt vor dem Becken die Couch bzw. Wohnlandschaft stehen soll, schliesse ich eine Filterung über Filterbecken aus, da der Unterbau nicht frei zugänglich sein wird.

In meinem jetzigen 2m Becken funktioniert eine Filterung über Eckmattenfilter in Kombination mit einem großen Topffilter seit Jahren sehr gut.

Ist dieses Konzept auch für das 3m-Becken übertragbar? D.h. in einer Ecke Mattenfilter mit ca. 4000cm2 Mattenfläche und mind. 2000l/h Durchfluss (über kleine Turbelle o.a.).

Auf der Gegenüberliegenden Seite würde ich dann einen großen Topffilter - hab da den Fluval FX6 im Kopf - einströmen lassen.

Evtl. noch ein bis 2 Strömungspumpen zur Unterstützung der Durchströmung des Beckens.

Als Bodengrund würde ich wieder Filtersand mit 0,4-0,8mm verwenden.

Pflanzen ja/nein habe ich noch nicht entschieden.

Ist die Filterung so machbar? Die Filterung sollte auch einigermassen energiesparend und leise sein.

Ach ja noch was: Würdet ihr das Becken direkt auf den Estrich (6cm+3,5cm Bodenheizung Systemplatten + 5cm Zementgebundene Dämmschüttung) stellen, wenn man eine gleichmäßige Gewichtsverteilung gewährleisten kann?

Keller gibts keinen darunter.

Danke vorweg schon mal!

Grüße

Roland
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
A

all chromis

Guest
Hallo Roland,

die Filterung ist so in Ordnung.
Was soll an Besatz rein?

Das Teil komm ich mir dann auf jeden Fall einmal anschauen, wenn ich darf.
 

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo Benni,

du wirst es nicht glauben, aber der Besatz ist noch offen...

Es bietet sich mir jetzt einfach mal die Möglichkeit für so ein Becken, und die will ich nicht verstreichen lassen. ;)

Möglicherweise eine klein bleibende Rochenart.

A.heckelii, Heros, Pt. Altum oder H.temporalis (natürlich nicht alle) habe ich auch im Hinterkopf, aber wie gesagt: es steht noch nichts fest!

Aber bevor es soweit ist muß ich noch mein Estrichproblem lösen...

Gerne kannst du mal vorbeikomme - hoffe das Projekt wird umgesetzt.

Grüße

Roland
 

Inni

Fortgeschrittener
Registriert
10 Mai 2012
Beiträge
114
Punkte Reaktionen
0
Ort
01458
Hallo,

ich bin von meinem Patronenfilter auch ueberzeugt. Absolut klasse.
Allerdings habe ich die Tunze aus der Klarwassrkammer raus gehauen, die ganze eingeklebte Kammer vibrierte und es war (im Wohnzimmer) unertraeglich.
Nun arbeitet eine Aquabee UP2000 mit 18W in der Klarwaserkammer und es ist Ruhe im Wohnzimmer. Die Tunze klemmt an der Rueckwand und arbeitet als zusaetzliche Stroehmungspumpe. DA ist sie auch nicht zu hoeren.

Mein Becken mit Bilder vom Aufbau findest Du da:
Verständnissprobleme Tunze, Patronenfilter, Anordung - Filterplanung 250x80x60
 

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo,

der Patronenfilter gefällt mir ganz gut, allerdings wäre es schön, wenn auch die beiden kurzen Seiten einsehbar wären.

Evtl. könnte man die Patronenkammer, an der Rückseite anbringen...

Werd mal drüber nachdenken.

Kann mir jemand etwas zum Estrich sagen? Prinzipiell denke ich mir, dass bei gleichmäßiger Gewichtsverteilung (Styroporunterbau) das Gewicht von rund 2t auf 2,4m2 für den Estrichaufbau verkraftbar wäre.

Estrich ausschneiden geht nicht, da Bodenheizung. Hat jemand ein ähnlich großes Becken auf Heizestrich mit Dämmschüttung stehen?

Danke

Roland
 
K

keito

Guest
Hallo,

Der Estrich ist hier in jedem Fall der Schwachpunkt!

Bei schwimmender Verlegung sprich mit Unterdämmung muß der Estrich ein Zusammendrücken der Dämmung bei Belastung mit aufnehmen,diese Aufnahmefähigkeit
ist vorgeschrieben.Im Wohnungsbau in der Regel 2,5KN/m² in öffentlichen Gebäuden oä. mit 5KN/m².

Da muß der Estrich auf 1m² 250kg Last aufnehmen,wird es mehr kann und wird er brechen!Der Estrich ist das schwächste Glied in der Kette.
Reist er ab,kommt es zu einer Senkung in diesem Bereich und das Becken kann durch die auftretende Spannung in der Unterkonstruktion platzen.
Die Unterdämmung ist zu einer viel höheren Lastaufnahme fähig und spielt daher eine untergeordnete Rolle.
Hier reden wir von über einer Tonne auf den m²,dies nimmt kein schwimmend verlegter Estrich auf!

Kamine zb von nur 400kg Gewicht werden schon im Verbund geplant,ohne Dämmung in voller Aufbauhöhe mit Estrich, um nur diese Last auf zu nehmen!

Denke auch das 2t mit allem drumm und drann sehr knapp kalkuliert sind+Couch und Besatzung für diesen Bereich.

Statiker zur Rate ziehen um Möglichkeiten einer flächigen Lastableitung zu erörtern,jedoch so aufstellen wie geplant rate ich dringend ab.
 

der_odo

Meister
Registriert
29 Apr. 2007
Beiträge
2.488
Punkte Reaktionen
0
Ort
Hildesheim
Hallo,

da gebe ich Ronny recht. Gerade wenn eine Fußbodenheizung im Spiel ist. Diese schwächt die Lastaufnahme ungemein und bei einer Absenkung können die Schläuche reißen. Dann ist die Heizung auch hinüber.

Ich habe extra beim Hausbau an der Aquarienstelle keine Fußbodenheizung verlegt. Es kam auch nur Styrodur zum Einsatz, wegen der Steifigkeit. Zudem wurde die Estrichschicht an der Stelle 5cm stärker gesetzt (weniger Styrodur als im restlichen Zimmer). Und als letzte Sicherunsmaßnahme, falls der Estrich doch reißt/absackt, wurde der Estrichausschnitt mit den blauen Entkopplungsmatten, die normaler Weise an den Wänden verlegt werden, verkleidet. Man hat quasi ein eigenes Estrich-Fundament für das Aquarium.
(1350l Aquarium mit knapp 2to.+300l Filter)

Ich würde es an deiner Stelle nicht machen.
 

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo,

ihr habt definitiv recht! Nach Nachfrage bei der damals ausführenden Baufirma wurde mir eindringlichst davon abgeraten, diese Last auf den Estrich zu stellen.

Mein Notfallplan sieht so aus: Nächste Woche kommt ein Bautechniker mit einer Wärmebildkamera, um die Bodenheizungsrohre zu orten.

Danach sollte es möglich sein, an 8 Stellen (4 neben der Wand, 4 im Raum über die 3m verteilt) Bohrungen bis in die Betonplatte zu setzen.

Dort sollen dann 16mm Gewindestangen mit Hi..i Verbundankern in die Bodenplatte eingebracht werden. über dem Estrich kommen dann Muttern mit großen Beilegscheiben.

Darauf kommt ein geschweißter Rahmen aus Stahlwinkeln (wahrscheinlich 50x50mm) mit 2 Querstreben und entsprechenden Bohrungen. Mittels der Muttern sollte man den Rahmen dann exakt ausrichten können.

In den Rahmen will ich eine starke Spanplatte (~40mm) einlegen und darauf einen flächigen Unterbau aus Styropor. Evtl. unter dem Becken noch eine 19mm Multiplexplatte.

Somit sollte jede Gewindestange max. 300kg in die Betonplatte ableiten müssen.

Was meint ihr dazu?

Grüße

Roland
 

der_odo

Meister
Registriert
29 Apr. 2007
Beiträge
2.488
Punkte Reaktionen
0
Ort
Hildesheim
Hi,

ja, das Ableiten der Kräfte auf die Fundamentplatte ist ein guter Plan. Recherchiere mal, wieviel Kraft eine M16 Mutter aufnehmen kann. Vom reinen Bauchgefühl finde ich M16 ziemlich dünn...
 

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Naja in Wirklichkeit müssen auf jede Gewindestange unter den Rahmen 2 Muttern, damit man kontern kann.

Somit hoffe ich, dass 2 gekonterte M16-Muttern die 250 - max. 300kg aufnehmen können.

Sobald ich den Verlauf der Heizungsschläuche kenne, spricht auch nix dagegen 5 + 5 Stangen zu setzen.

Auch dickere Gewindestangen wären möglich - Da müßte ich auf der sicheren Seite sein, oder?

Spricht etwas gegen den vollflächigen Styroporunterbau? Ich habe das bei Rochenbecken schon gesehen.

Nachdem ich den Raum unter dem Aquarium eh nicht wirklich nutzen kann, finde ich dieses System genial, da auch extrem leicht.

LG

Roland
 
K

keito

Guest
Hallo Roland,

Dämmungen tragen 10KN/m² in der Regel (DEO Wärmedämmung) Styrodur noch mehr da hochfest...meist grün oder blaufarben.

Haben viele als Unterbau und funktioniert.

Vor dem Messen nicht vergessen 2-Tage vorher die Fubo ab zu schalten,damit der Estrich erkalten kann und beim Aufheizen die Rohre
wärmebildtechnisch sichtbar werden!
 

Mr. Dovii

Erleuchteter
Registriert
12 Nov. 2007
Beiträge
8.878
Punkte Reaktionen
0
Ort
93105
Hallo,

Der Estrich ist hier in jedem Fall der Schwachpunkt!
...

Da muß der Estrich auf 1m² 250kg Last aufnehmen,wird es mehr kann und wird er brechen!Der Estrich ist das schwächste Glied in der Kette.
Reist er ab,kommt es zu einer Senkung in diesem Bereich und das Becken kann durch die auftretende Spannung in der Unterkonstruktion platzen.
Die Unterdämmung ist zu einer viel höheren Lastaufnahme fähig und spielt daher eine untergeordnete Rolle.
Hier reden wir von über einer Tonne auf den m²,dies nimmt kein schwimmend verlegter Estrich auf!

Hi,

aha,

so stimmt das aber nicht ganz!

Der Estrich an sich ist nicht der Schwachpunkt, sondern die in ihm integrierte Dämmung (meist nur die billigsten Styroporplatten).
Je nachdem, was sich im Estrich befindet, ist die Lastaufnahme viel höher.
Meine 3 größeren Aquarien (2 x 321 x 100 x 80 cm und 1 x 295 x 100 x 80 cm) stehen auf je 3 Ytongsäulen (die druckfesten, nicht die aus dem Baumarkt).
Damit leite ich pro Ytongsäule (100 x 30 xm) rund 1 Tonne in den schwimmend verlegten Estrich ein.
Mein Estrich beinhaltet allerdings die rosafarbenen, hochdruckfesten Styrodurplatten.
Da senkte sich in den letzen 6 Jahren nichts, noch riß der Estrich.

Aber das hilft dem Threadersteller auch nicht weiter...

Die Idee mit den Gewindestangen an sich ist nicht neu, das wird auch funktionieren, aber ich würde auf jeden Fall die Auflagefläche erhöhen. Nimm zur Not 40er oder 50er Schwarzstahl-Vollrohre, dann brauchst Du auch keine Scheiben. Die kosten nicht den Teufel.
Die Spanplatte und Multiplexplatte kannst Du Dir getrost sparen, das bringt bei dieser Aquariengröße null!
Leider legen immer noch viele Aquariener irgendwelche dicken Platten aus "Holzabfall"oder Holzverbundwerkstoffen unter das Aquarium.
Am besten man guckt sich mal die Biegesteifigkeit so einer 40 mm "Arbeitsplatte" an. So etwas biegt sich bei meinen 75 kg schon durch, was dann erst bei 3 Tonnen. Vergiß' es bitte.
Ein Auflagerahmen auf die Rohre (welche durch den Estrich gehen) ist gut, dann oben eine 20er oder 30er Stryroporplatte drauf und dann das Aquarium, fertig ist der Unterbau.

Die 3 Becken bei mir liegen auf je fünf 50 x 50 mm V2A-Quadratrohren und darüber 20 mm Styrodur.
Früher hatte ich meine 180 x 70 x 60 cm nur auf je zwei 50 x 50 mm Quadratrohren und 15 mm Styropor darüber.
Wichtig ist nur, dass der Unterbau nicht nachgibt und es keinerlei Verzugsspannungen in der Bodenscheibe gibt.
 

Anhänge

  • Bild 240.jpg
    Bild 240.jpg
    229,5 KB · Aufrufe: 103

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo,

ja die Heizung bleibt 48h vorher aus.

Hab gerade bzgl. der Muttern gesucht: wenn ich das richtig verstanden habe, liegt die Mindestbruchkraft eines M16 Gewindes niedrigster Festigkeitsklasse bei ca. 51kN also 5100kg.

Aber ich werde trotzdem möglichst überdimensionieren.

LG

Roland

***ups,war zu langsam - Mr. Dovii war schneller
 

Inni

Fortgeschrittener
Registriert
10 Mai 2012
Beiträge
114
Punkte Reaktionen
0
Ort
01458
Hallo,

wie oben in meinem Link zu sehen, habe ich mein Becken auf auf Daemmung stehen (als Unterbau). Das ist Fassadendaemmung aus dem Hornb***. Nach Wasserfuellung hat sich das nur um 1mm gesetzt (2 Platten uebereinander a 10cm).
Bei mir steht alles auf dem Fussboden, also auf dem Estrich mit Fussbodenheizung. Hab da keine Probleme .... Bei mir gabs gruenes Licht von der Baufirma.
Bei den Bedenken die ihr habt, da wuerde ja bei jedem Buecherregal der Estich brechen. Aber wenn es die Baufirma so sagt, dann mach es so, besser ist.
 

piper

Fortgeschrittener
Registriert
22 Aug. 2011
Beiträge
102
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Hallo Mario,

ich will nur einfach nichts riskieren. Wir hatten schon das Problem, dass sich die Estriche im EG ohne besondere Lasten innerhalb von 1-2 Jahren um gut 5mm gesenkt haben. Das dürfte hauptsächlich durch die Dämmschüttung verursacht sein, die evtl. auch höher als in der Baubeschreibung angegeben, gemacht worden sein dürfte.

Weiters kann ich mein Becken nicht so tief platzieren, wie es bei dir der Fall ist. Ich muß auf 70cm hoch, damit die Couch freie Sicht zulässt.

@ Mr. Dovii :

Wie soll ich deiner Meinung nach vom Stahlrahmen (ob Winkel, oder Profilstahl ist wahrscheinlich nebensächlich), der sich wenige cm über dem Estrich befindet, den Unterbau aufwärts aufbauen?

So ganz habe ich deinen Vorschlag ehrlich gesagt nicht verstanden...



LG

Roland

*** schon wieder zu langsam, die Tipverzögerung im Editor ist ja Wahnsinn - habe nur ich das Problem?
 

Mr. Dovii

Erleuchteter
Registriert
12 Nov. 2007
Beiträge
8.878
Punkte Reaktionen
0
Ort
93105
Hi Roland,

das kommt eben darauf an, welche Aufstellhöhe Du haben willst. Jetzt schreibst Du ja von 70 cm, da entspricht fast meiner Aufstellhöhe.

Ergo würde ich aus Vierkantrohr ein Gestell schweißen, welches dann direkt auf den Gewindestangen/Vollrohren aufliegt und oben 20 mm Styropor.

Willst Du nur einen Rahmen machen, dann mach ein Rechteck aus Vierkantrohr (oder Winkeleisen), pack' alle 30-40 cm eine Querstrebe gleicher Stärke rein und "nagel" dann oben eine 2 oder 3 mm starke Stahlplatte drauf. Darauf kannst Du einen vollflächigen Aufbau aus Styropor- oder Styrodur machen.
Wobei ich immer - irgenwann braucht man es - den Raum unter einem Aquarium soweit frei wie möglich halten würde.
Für einen Biofilter, ein Aufzuchtbecken, als Ablage, etc.
 
Oben