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DER Malawisee in Oberkirchen von Martin Fabick

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Oliver

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Mannheim
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<body>

<div id="container">
<div id="content">
<p align="center"><font face="Tahoma"><b><font size="6">DER Malawisee in
Oberkirchen </font></b><font size="2"><br>
<br>
<br>
<!--TYPO3SEARCH_begin-->
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0--></font></font></p>
<div align="center">
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="570" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="570"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top"><font face="Tahoma" size="2">
<img title alt src="http://www.africanfish.info/uploads/pics/fabick01.jpg" align="top" border="0" width="570" height="190"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
</div>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="6" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Schon lange liebäugelte ich – immerhin seit
mittlerweile 30 Jahren Aquarianer – von einem &quot;richtigen&quot; großen Aquarium.
Inspiriert durch einen Vereinsfreund, der ein 3600 Liter Aquarium mit vier
Meter Frontscheibe besitzt und einer beruflichen Veränderung wurde mit dem
Bau im Sommer 2000 begonnen. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Nach vielen Anfragen bei verschiedenen
Herstellern von Aquarien (die Angebote reichten von 5.000,– DM bei 50 cm
Aquarienhöhe und gleicher Grundfläche bis zu 60.000,– DM in Exklusiv
Ausführung jeweils ohne jegliche Technik), entschied ich mich zum Selbstbau
eines Betonbeckens in Deltaform (250 x 250 cm Schenkellänge, 150 cm Höhe und
90 cm Tiefe). Die Frontscheibe hat die Maße 225 x 90 cm (siehe Zeichnung 1).
</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<div align="center">
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="567" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="567"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
<table cellSpacing="0" cellPadding="1" bgColor="#e8e1db" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img title alt src="http://www.africanfish.info/uploads/pics/zeichnung1.gif" align="top" border="0" width="565" height="323"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 1</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
</div>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="6" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Bei meinen Nachforschungen (welches
Material, Preise u.s.w.) besuchte ich auch das Aquarium im Berliner Zoo und
in der Wilhelma. In Berlin waren sie gerade dabei, das neue Haibecken zu
bauen. Einige Arbeiter waren damit beschäftigt Muniereisen für die
Felsaufbauten zu biegen und zu installieren. Eine genauere Befragung wie und
welches Material sie verarbeiteten gestaltete sich zwar etwas schwierig, da
sie allesamt Engländer waren, aber einige für mich wichtige Informationen
konnte ich schon mal mitnehmen.</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="288" align="left" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="272"></font></td>
<td vAlign="top" rowSpan="2"><font face="Tahoma" size="2">
<img title height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="15"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
<table cellSpacing="0" cellPadding="1" bgColor="#e8e1db" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Einblick ins Aquarium</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Beim Besuch in der Wilhelma lief mir ein
Tierpfleger über den Weg. Auf mein Vorhaben hin angesprochen, zeigte er sich
gleich sehr kooperativ. Er war zwar nicht für die Aquarientiere sondern für
die Terrarien zuständig, nahm mich aber mit hinter die Kulissen und stellte
mir die zuständigen Tierpfleger vor. Sie beantworteten geduldig alle meine
Fragen und bestärkten mich auch in meinem Bauvorhaben ein Betonaquarium zu
bauen. Bedenken meinerseits (bezüglich der Dichtigkeit, schädliche Abgaben
des Betons an das Wasser u.s.w.) wurden allesamt ausgeräumt und ich kann
mich nur positiv über die Mitarbeiter dieser Aquarien äußern. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Auch habe ich während und nach der Bauphase
meines Aquariums, noch mit verschiedenen anderen Mitarbeitern anderer
Zooanlagen (z.B. Bochum, Osnabrück, Landesmuseum Hannover und Löbbecke
Museum Düsseldorf) darüber gesprochen und kann ruhigen Gewissens behaupten,
alle haben sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Jetzt aber zum Bau meines Aquariums: Nach
einigen Aufräum- und Umstellarbeiten in meinem Fischkeller und der
angrenzenden Kellergarage sollte es endlich losgehen. Es wurde in der
Kellergarage zunächst eine Filterstellage erstellt. Die Einfahrt war eh zu
steil und das Auto parkt halt seitdem draußen! </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></div>
</div>
<div id="container">
<div id="content">
<font face="Tahoma" size="2"><br>
<!--TYPO3SEARCH_begin-->
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0--></font>
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="203" align="left" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="187"></font></td>
<td vAlign="top" rowSpan="2"><font face="Tahoma" size="2">
<img title height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="15"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
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<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 2</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">&lt;&lt; Diese Filterstellage beinhaltet einen 400
Liter fassenden Biofilter für das 840l Wohnzimmeraquarium und ein 200l
Aquarium für verwaiste Fische (Du hast doch so viele Aquarien, kannste nicht
meinen Black Molly noch mit aufnehmen, ich möchte ihn nämlich nicht ins Klo
werfen - So oder ähnlich finden dann diese Fische ihren Weg zu mir). Diese
werden dann meistens sehr schnell wieder an interessierte Aquarianer
weitergegeben oder finden andere ihrer Art bei unseren Jugendlichen aus dem
Verein. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Im unteren Teil der Stellage wurde ein 600l
großer Riesel- und Biofilter für das große Aquarium eingebaut. Diese Art der
Filterung betreibe ich an fast allen meinen Aquarien. Sie ist sehr effektiv
und was viele bestimmt noch mehr interessiert, sie ist sehr pflegeleicht und
wenig arbeitsintensiv. Den Mulm aus der ersten Kammer kann man einfach beim
Wasserwechsel mit absaugen. Die Schwämme in der zweiten Kammer werden bei
Bedarf ausgewaschen und die übrigen Kammern kann man eigentlich ganz
vergessen. Der Biofilter (siehe Zeichnung 2) an dem Wohnzimmeraquarium läuft
so schon seit 6 Jahren. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Um den groben Schmutz bei dem großen
Aquarium vom Filter fernzuhalten, habe ich hier noch einen Vorfilter
installiert. Es war ein altes 60l Aquarium, welches für diesen Zweck
umgebaut wurde. Es regelt gleichzeitig den Wasserstand im Aquarium (siehe
Zeichnung 3). Das Funktionsprinzip als Filter ist aber das gleiche wie bei
dem in Zeichnung 2 dargestellten Biofilter. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="298" align="right" border="0">
<tr>
<td vAlign="top" rowSpan="2"><font face="Tahoma" size="2">
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<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="282"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
<table cellSpacing="0" cellPadding="1" bgColor="#e8e1db" border="0">
<tr>
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&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 3</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Dann ging es endlich ans eigentliche
Aquarium. In einer befreundeten Tischlerei wurden als nächstes Kanthölzer
und Tischlerplatten für den Außenrahmen und die Verkleidung gefertigt. Nach
deren Einbau im Keller war die erste Reaktion meiner Frau: „Bist du jetzt
total wahnsinnig geworden?&quot; </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Dabei war alles mit ihr abgesprochen und die
Größe des Aquariums schon mal mit auf dem Fußboden ausgelegten Leisten
angedeutet worden. Die dreidimensionale Darstellung entsprach nun jedoch
nicht ganz ihren Vorstellungen. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Die späteren Wände des Aquariums wurden
anschließend mit 2 cm dickem Styropor und der Boden mit Styrodur isoliert
und für die Aussteifung des Betons Eisenmatten eingebracht. Die Eisenmatten
wurden mit etwas Abstand zu den Wänden angedübelt und mit Bindedraht
befestigt. So konnte ich gewährleisten, dass sich die Eisenmatten etwa in
der Mitte der Betonwände befinden und somit keine Berührung mit dem
Aquarienwasser haben (s. Zeichnung 4). </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="278" align="left" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="262"></font></td>
<td vAlign="top" rowSpan="2"><font face="Tahoma" size="2">
<img title height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="15"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
<table cellSpacing="0" cellPadding="1" bgColor="#e8e1db" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 4</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Als nächstes habe ich für das Betonieren
eine Verschalung konstruiert, die sich ohne großen Aufwand in mehrere Stufen
aufbauen ließ. Um den Beton zu verdichten war es nötig ihn zu stampfen, was
bei einer Endhöhe von 150 cm und einer Deckenhöhe von 215 cm in einem Stück
schwierig geworden wäre. Die Verschalung der Seitenwände wurde aus diesem
Grund in drei Höhen à 50 cm eingeteilt, welche sich ohne großen Aufwand
übereinander stecken ließen. Die Schalbretter bestanden aus alten
Möbelteilen und haben daher nichts gekostet. Es kann aber auch mit
handelsüblichen Schalbrettern eingeschalt werden. Diese kann man sich
gegebenenfalls bei einem Bauunternehmen ausleihen. Unebenheiten, die bei
dieser Konstruktion an den fertigen Betonwänden entstehen, werden später mit
der Aquarieneinrichtung kaschiert und sind vollkommen unbedenklich. </font>
</p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></div>
</div>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<p><font face="Tahoma" size="2">An einem Freitag Nachmittag im Mai wurde
zusammen mit meinem Bruder Stefan die Bodenplatte gegossen und am nächsten
Morgen die Seitenwände. Als Beton verwendete ich feinen Kies mit einer Körnung
von bis zu 20 mm. Der Boden hatte schon etwas abgebunden und man konnte ihn
bedenkenlos betreten. Außerdem konnte der Beton der Seitenwände nicht nach unten
durchrutschen. Hierbei halfen noch zwei Freunde. Einer mischte den Beton, einer
transportierte ihn in den Keller, einer schüttete ihn in die Verschalung und der
vierte verfestigte den Beton, indem er ihn mit einer Dachlatte ständig stampfte.
</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="248" align="left" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
<img height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="232"></font></td>
<td vAlign="top" rowSpan="2"><font face="Tahoma" size="2">
<img title height="1" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="15"></font></td>
</tr>
<tr>
<td vAlign="top">
<table cellSpacing="0" cellPadding="1" bgColor="#e8e1db" border="0">
<tr>
<td><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
<img class="spacer-gif" title height="5" alt src="http://www.africanfish.info/clear.gif" width="1" border="0"><br>
&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 5</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Dabei erwies sich die geteilte Verschalung als
äußerst sinnvoll, da man recht gut den Beton einfüllen konnte und auch beim
stampfen sah, was man machte und wo es noch Lücken auszufüllen gab. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Nach drei Tagen entfernte ich die Verschalung
und entschärfte die rechtwinkligen Ecken am Beckenboden, indem ich dort noch
eine Hohlkehle einbetonierte (siehe Zeichnung 5). </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">In die vordere rechte Ecke wurde noch ein ca. 40
cm hoher Sockel einbetoniert. Hier wollte ich später eine Pflanzenecke
gestalten. Der Grund darin bestand hier später nicht so viel Kies aufschütten zu
müssen, den die Barsche sowieso wieder auseinander getragen hätten. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Nach einer Trocknungszeit von 4 Wochen wurde die
Betonwanne mit Dichtschlämme der Firma Dyckerhoff – da gibt es spezielle
Dichtschlämme die im Bereich der Lebensmittellagerung eingesetzt wird –
ausgeschlämmt und nach weiteren 4 Wochen mit Kautschukfarbe gestrichen. Hier
gibt es verschiedene Anbieter, jedoch ist darauf zu achten, dass die Farbe auch
für Fischteiche geeignet ist. Leider habe ich die Farbe nur in den Farben grün
oder blau bekommen. Da ich davon ausgegangen bin, dass das Aquarium irgendwann
veralgen wird und man die Farbe dann eh nicht mehr sieht, war es mir aber egal.
</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Jetzt nach zwei Jahren Laufzeit hält sich die
Veralgung aber immer noch in Grenzen und die Farbe scheint zwischen den
Steinaufbauten immer noch durch. Da sollte man beim Einrichten drauf achten, und
diese Spalten mit kleineren Steinen kaschieren. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="328" align="right" border="0">
<tr>
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</tr>
<tr>
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<tr>
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</tr>
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<p><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Einblick ins Aquarium</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Schwarzes aquariengeeignetes Silikon an diesen
Stellen an die Rückwände geschmiert geht aber auch. Ist nur teurer. Ich habe die
größeren und auffälligeren Lücken später mit Anubias und Microsorium bepflanzt.
Beim streichen sollte man auf sehr gute Belüftung achten. Bei mir hat die Farbe
zu starken Kopfschmerzen geführt, weil ich die Warnhinweise auf der Dose nicht
beachtet habe. Die Farbe habe ich dann ebenfalls vier Wochen trocknen und
aushärten lassen. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Im August wurde die gesamte Elektrik
installiert. Für die Strömungspumpen wurden oberhalb des Aquariums Steckdosen
montiert, die über mehrere Zeitschaltuhren gesteuert werden. Damit erreiche ich
1. verschiedene Strömungen zu unterschiedlichen Zeiten und 2. befinden sich
einige der Pumpen in der hinteren Ecke und sind nicht ohne weiteres zu
erreichen. Ich kann sie daher bei Reinigungsarbeiten von außen Stromlos machen
und gefahrlos ins Aquarium gelangen. Auch wurde ein Hygrostat in die hintere
Ecke gesetzt. Es regelt die Luftfeuchtigkeit oberhalb des Aquariums. Das
Hygrostat ist auf 65 % Luftfeuchte eingestellt. Wird der Wert überschritten,
wird ein Ventilator eingeschaltet, der die feuchte Luft über ein Rohrsystem nach
außen leitet. Dadurch verhindere ich zu hohe Luftfeuchtigkeit, die die
Holzverkleidungen und das Mauerwerk im Keller schädigen würde. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Mit der Beleuchtung wollte ich auch versuchen
sparsam umzugehen. Ich installierte zwei Leuchtstoffröhren je 38 Watt (1x Gro
Lux und 1x Aqua Glo) und drei Punktstrahler mit je 23 Watt Sparbirnen. Bis heute
habe ich diesen Entschluss noch nicht bereut. Das Aquarium ist ausreichend
ausgeleuchtet, die Pflanzen wachsen (Cryptocorynen stehen unter den Strahlern
und Anubias und Microsorium sind nicht sehr lichtbedürftig) und die Fische
zeigen ihre herrlichsten Farben. Die Beleuchtungszeit beträgt 13 Stunden für die
Sparlampen und 12 Stunden für die Leuchtstoffröhren.</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Für den Filter wurden noch zwei Löcher oberhalb
des Aquariums in die Verkleidung (nicht in den Beton) gebohrt. Das eine Loch
dient der Wasserrückführung vom Filter zum Aquarium, in das andere wurde ein
Überlaufrohr (Durchmesser 68 mm) installiert. Es verbindet das Aquarium mit dem
Vorfilter und am oberen Ende ist ein Schlauchanschluss für einen 4/6 mm
Luftschlauch angebracht. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0-->
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="238" align="left" border="0">
<tr>
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<tr>
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</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 6</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Dieser dient dazu, Luft aus dem Überlauf
abzusaugen und einen kontinuierlichen Wasserausgleich zwischen Aquarium und
Vorfilter sicher zu stellen. Das andere Ende des Luftschlauches befindet sich an
dem Diffusoranschluss einer Strömungspumpe und gewährleistet, dass sich in
diesem Rohr keine Luft ansammeln kann (siehe Zeichnung 6). </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Jetzt ging es endlich an die Dekoration.
Verschiedene Händler wurden angeschrieben und angesprochen. Das beliebte
jugoslawische Lochgestein sollte zwischen 2,20 DM und 4,- DM bei Abnahme ab
einer Tonne kosten. Preisvergleiche lohnen also doch, aber es war mir doch noch
zu teuer. Da es in unserem Ort einen Steinbruch für Sandstein gibt, wurde auch
hier nachgefragt. Die Palette (etwa 1 Tonne) sollte hiervon 700,- DM kosten und
entsprach auch eher meinen Vorstellungen von einem Malawiseeaquarium. Ich fand
jedoch noch etwas preiswerteres. Auf der Rückfahrt von Freunden nahm ich einen
Bekannten mit und musste einen kleinen Umweg fahren. Auf einem Acker lagen die
von mir favorisierten Steine in großen Mengen herum. Ich erkundigte mich sofort
im nächsten Ort, wem dieser Acker gehörte und der Besitzer war heilfroh, dass
ich mir dort Steine wegholen wollte. Es war ein Baugrubenaushub und die
Entsorgung sollte sehr viel Geld kosten. Also wurde der Aushub zunächst auf ein
Stück Brachland gekippt und man wollte später sehen was damit passiert. Heute
ist der gesamte Aushub bereits verschwunden und vom Besitzer weiß ich, dass auch
andere an den Steinen Interesse gefunden haben. Allerdings für ihre Teich- und
Gartengestaltung und nicht wie ich für ein Aquarium. Insgesamt holten meine Frau
und ich in der darauf folgenden Woche 5 PKW-Anhänger voll von diesen Steinen.
</font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Am Wochenende war dann reinigen und einbringen
der Steine ins Aquarium angesagt. Bei den sehr großen Steinen (einige wogen über
100 kg) mussten wieder Freunde helfen. Die Steine wurden im Aquarium aufgestellt
und untereinander verkeilt, die oberen zusätzlich mit Silikon verklebt und/oder
mit Edelstehlschrauben an den Wänden befestigt, um ein Herunterfallen zu
verhindern. Bevor die Dübel in die Bohrlöcher kamen wurde noch Silikon
hineingedrückt. Es sollte eventuellen Undichtigkeiten vorbeugen. Auf verkleiden
der Seitenwände kann verzichtet werden, da nachdem das Wasser eingefüllt ist,
sie nicht mehr eingesehen werden können, liegt wohl am brechen des Lichtes durch
das Wasser, bei einem Betrachtungswinkel von 45 Grad. Ich habe es aber auch erst
nach befüllen des Aquariums mit Wasser festgestellt. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Nachdem alle Steine ihren Platz gefunden hatten,
konnte ich nun mit der Installation der Heizung beginnen. Ich hatte mich für
eine Bodenheizung entschlossen, die über die Zentralheizung des Hauses gespeist
werden sollte. In einem Baumarkt wurde ich fündig. Die Firma RUG-Aquaplus
liefert ein lebensmitteltaugliches Kunststoffrohr für Wasserleitungen. Auf
dieses Wasserrohr gibt die Firma RUG Garantie bis zu 80° Celsius und 10 bar
Wasserdruck. Da ich in meinem Haus eine Fußbodenheizung installiert habe und
diese nur mit 60 Grad Vorlauftemperatur und max. 2 bar Druck gefahren wird habe
ich also ideale Vorraussetzungen dafür gehabt. Diese Rohre werden einfach mit
Tangit Kleber geklebt und man benötigt keine aufwändigen und teuren Werkzeuge.
Die Regelung erfolgt über einen digitalen Temperatur-Regler (Zac Temp plus von
Zoo-Zajac) und ein Magnetventil, welches in stromlosen Zustand geschlossen ist.
Das Funktionsprinzip ist recht einfach. Der Temperatur-Regler wird einfach an
die Steckdose angeschlossen. Man stellt die gewünschte Temperatur (bei mir 24,5
Grad) ein und über einen Fühler wird der Ist- mit dem Sollwert verglichen. Sinkt
die Temperatur ab, schaltet der Regler und eine am Gerät befindliche Steckdose
wird Stromführend. Das hier angeschlossene Magnetventil zieht an und warmes
Wasser kann in den Heizkreislauf gelangen. Wird die eingestellte Temperatur
erreicht schaltet der Regler die Steckdose aus, das Magnetventil fällt ab und
der Heizkreislauf wird geschlossen. Bei mir schwankt dadurch die Temperatur im
Aquarium zwischen 24,2 und 24,6 Grad. Bei einem Defekt an meiner Zentralheizung
war das Aquarium 2 Tage ohne Heizung. Aufgrund des großen Wasservolumens und der
Isolierung fiel in dieser Zeit die Temperatur nur bis auf 23,9 Grad ab. Auch
springt die Heizung im normalen Betrieb dadurch recht selten an. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Nach einer gründlichen Dichtigkeitsprüfung und
einem „Trockenlauf&quot; der Heizung von 14 Tagen wurde etwa 250 kg Kies mit einer
Körnung von 2 bis 8 mm eingebracht. Ich habe den Kies wegen der Bodenheizung und
einer eventuell zu erwartenden Verdichtung, bei einer feineren Körnung, mit
Absicht so grob gewählt. Auch dieser recht grobe Kies wird von den Fischen noch
mühelos beiseite geräumt, wenn es um Laichvorbereitungen geht und der
Aquarienboden gleicht manchmal einer Mondlandschaft. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></p>
<div id="container">
<div id="content">
<font face="Tahoma" size="2"><br>
<br>
<!--TYPO3SEARCH_begin-->
<!--DMAILER_SECTION_BOUNDARY_0--></font>
<table class="imgtext-table" cellSpacing="0" cellPadding="0" width="218" align="left" border="0">
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</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">
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&nbsp;</font></p>
<div class="caption">
<font face="Tahoma" size="2">Zeichnung 7</font></div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><br>
&nbsp;</font></td>
</tr>
</table>
<p><font face="Tahoma" size="2">Danach konnte endlich mit dem Einkleben der
Frontscheibe begonnen werden. Ich hatte beim Betonieren eine Dachlatte in
die Verschalung eingearbeitet und somit war schon ein Rahmen in der
Seitenwand vorhanden, in die die Scheibe eingeklebt wurde. Als oberen
Abschluss hatte ich ein Vierkantrohr aus Edelstahl auf den Betonrand
gedübelt (siehe Zeichnung 7). </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Die Scheibe (2250 x 900 x 19 mm) wurde mit
normalem Aquariensilikon eingeklebt und nach einer Trocknungszeit von einer
Woche wurde endlich Wasser eingelassen. Die Klebenaht war natürlich an einer
Stelle undicht und das Wasser musste wieder abgelassen werden. Trocknen,
Nachkleben und erneutes Befüllen verzögerten das Einfahren des Aquariums
nochmals um 14 Tage.<br>
Beim Nachkleben habe ich INOTEC verwendet. Es ist ein Kleber auf
Silikonbasis der im Karosseriebau Verwendung findet. Er ist trotzdem
Lebensmittelecht und kann sogar unter Wasser benutzt werden. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Er eignet sich also auch für nachträglich im
Aquarium zu installierende Gegenstände. Ich habe einen Filterstein der Firma
„Back To Nature&quot; in einem laufenden Aquarium eingeklebt. Wasserstand
gesenkt, Filterstein an die noch teilweise nasse Scheibe geklebt, kurz
anziehen lassen und Wasser wieder eingefüllt. Der Filterstein hält genau so
gut als wenn er im trockenen eingeklebt worden wäre und auch die Fische
(Neons, Scalare und Apistogrammas) haben keinerlei Schaden genommen. Hier
sollte man also nicht unbedingt auf den Preis sondern mehr auf die Qualität
achten. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Heilig Abend 2000 wurde erneut Wasser
eingelassen und diesmal war alles dicht. Nach einer Woche Probelauf wurde
das Wasser abgelassen um vorhandene Schmutzpartikel und Ausdünstungen der
Farbe und des Silikons zu entfernen.<br>
Anfang Januar, also ca. 8 Monate nach dem ersten „Spatenstich&quot;, wurde dann
das Wasser eingelassen und, mit Badehose und Taucherbrille bekleidet, die
Pflanzen eingesetzt. Es waren 20 Töpfe Microsorium pteropus, 20 Töpfe
Anubias barteri var. nana, 10 Töpfe Anubias barteri var. barteri, 2 Töpfe
Anubias congensis, eine Mutterpflanze Anubias barteri var. barteri, 6 Töpfe
Bolbitis heudeloti und 20 Pflanzen Cryptocoryne aponogetifolia. Die Anubias,
das Microsorium und die Bolbitis wurden zwischen den Steinaufbauten
eingeklemmt oder aufgebunden. Die Cryptocorynen sind in vorher an den
Steinen unsichtbar angebrachten Pflanzschalen, bzw. auf die an der rechten
Seite höher betonierte Terrasse, gesetzt worden. Die Bolbitis hat sich
leider nicht bewährt und ist eingegangen. Alle anderen Pflanzen treiben aber
trotz der recht spärlichen Beleuchtung ständig neue Blätter und auch
Ableger.<br>
Es wurden 5 Strömungspumpen installiert. Eine läuft ständig und sorgt außer
für Wasserbewegung dafür, dass die Luft aus dem Überlaufrohr gesaugt wird.
Die anderen 4 wurden an die Zeitschaltuhren angeschlossen und sorgen für
wechselnde Strömungen im Aquarium. An einen Schnellfilter angeschlossen,
kann man damit dann auch mal schnell irgendwelche Schwebstoffe aus dem
Aquarium entfernen. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Der Vorfilter wurde mit Wasser gefüllt, die
Luft aus dem Überlaufrohr abgesaugt und der Filter in Betrieb genommen. In
der letzten Filterkammer befindet sich eine Eheim Universalpumpe mit einer
Leistung von ca. 2280l/h, die das gefilterte Wasser ins Aquarium zurück
befördert. Sinkt der Wasserstand in dieser Filterkammer sehr stark in kurzer
Zeit ab, ist es ein sicheres Anzeichen dafür, dass ich den Vorfilter mal
wieder reinigen muss. Das kann im Übrigen zusammen mit einem Wasserwechsel
erfolgen, da genügend Filterbakterien im eigentlichen Filter zurückbleiben.
Wasserwechsel können bei so einem großen Aquarium auch seltener erfolgen.
Ich wechsel alle 3 Monate etwa 3000 Liter. Die Wasserwerte haben sich trotz
der vielen Fische bis dahin kaum zum negativen verändert. Sie sind immer
noch besser als bei meinen kleineren Aquarien nach 2 Wochen. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Mitte Januar 2001, also nach 2 Wochen
Einlaufzeit, wurden die ersten Fische eingesetzt. Es waren einige meiner
Nachzuchten von Fossorochromis rostratus und Pseudotropheus sp. tropheops
„Red Fin&quot;. Sie mussten als Dummies herhalten, da sich ja Gifte in den
Steinen oder in der Farbe hätte befinden können. Als sie sich Anfang Februar
immer noch in bester Gesundheit befanden, wurden auch die anderen Fische
hinzugesetzt. Eingesetzt habe ich 140 Fische unterschiedlichster Art und
mittlerweile sind es wohl mehr als 200. Es haben sich ausnahmslos alle Arten
bereits vermehrt und der Nachwuchs muss ständig herausgefangen werden. Es
befinden sich auch sogenannte Fischräuber (Exochochromis anagenys und
Dimidochromis strigatus) unter den Insassen, aber auch von denen werden die
Jungen in Ruhe gelassen.<br>
Dieses Aquarium läuft also nunmehr fast 2 Jahre und obwohl wir noch ein 840l
Aquarium im Wohnzimmer haben, sitzen meine Frau und ich auch viele Stunden
im Keller. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">Als begeisterter Aquarianer versucht man
natürlich ständig etwas Neues. Da mein Keller aber nun mit mittlerweile 18
Aquarien vollkommen ausgelastet ist muss ich mir halt was Neues einfallen
lassen. Als nächstes plane ich den Wasserwechsel sinnvoller und effektiver
zu gestalten. Das Wasser aus dem großen Aquarium verwende ich im Sommer zum
Blumen gießen und zum Auffüllen des verdunsteten Wassers aus dem
Gartenteich. Im nächsten Jahr möchte ich das Wasser in eine
Regenwasser-Sammelanlage leiten um es zusätzlich noch zur Toilettenspülung
benutzen zu können. Man kann das ganze dann dahin steigern, dass der
Wasserwechsel ganz automatisch von statten geht und ständig Frischwasser dem
Aquarium zugeführt wird, sobald jemand die Toilette benutzt hat. Im Moment
grübele ich darüber nach, wie das bei den kleineren Aquarien funktionieren
könnte, denn beim Großen ist es kein Problem. </font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2">&nbsp;</font></div>
</div>
<p><font face="Tahoma" size="2"><b>Urheberrecht Text und Bild Martin Fabick</b></font></p>
<p><font face="Tahoma" size="2"><b>Wir danken Martin Fabick für die Freigabe des Artikels</b></font></p>

</body>

</html>
 
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