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Brunnenwasser

Xenophon

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Ihr Lieben

Was muß ich beachten wenn ich Wasser aus der Gartenpumpe nehme? :mitt: :sued:

Gruß
Wolfgang
 
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Guest
Genau das Gleiche wie bei jedem Wasser.
Also mal einen Blick auf Härte, Eisengehalt, pH-Wert werfen
 

snblau

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Hallo,
wenn man auf der Internetseite der örtlichen Wasserwerke recherchiert, kann man die genauen Wasserwerte des dortigen Leitungswassers erfahren. Hier ist meiner Meinung nach auch der Nitratwert nicht zu vernachlässigen. Trinkwasser wird aufwändig analysiert, auch wenn vielleicht nicht alle Rückstände erfasst werden können. Die Brunnen hierfür stehen in besonders geschützten Trinkwasserschutzgebieten.

Beim Wasser aus dem heimischen Brunnen ist all das nicht der Fall. Es gibt also bei Aquarien normaler Größe keinen Grund, warum man Brunnenwasser verwenden sollte.

Wir haben beispielsweise in Unterfranken recht hartes Wasser, für Südamerikaner muss dann sogar noch das Leitungswasser mittels Osmoseanlage und nachgeschaltetem Mischbettharzfilter aufbereitet werden.

Also besser keine Experimente!

Gruß
Günter
 
G

Gelöschtes Mitglied

Guest
Hier ist meiner Meinung nach auch der Nitratwert nicht zu vernachlässigen. Trinkwasser wird aufwändig analysiert, auch wenn vielleicht nicht alle Rückstände erfasst werden können. Die Brunnen hierfür stehen in besonders geschützten Trinkwasserschutzgebieten.
Das ist aber auch nur Theorie.
Anfang der 90er hatte ich mal einen Komplettausfall nach Wasserwechsel mit Leitungswasser. Grund: Kurzzeitig viel zu hohe Nitratwerte, die dann im AQ hohe Nitritwerte zur Folge hatten. Aus der Leitung kam praktisch Düngerlösung. Das kann einem beim Grundwasser natürlich auch passieren, aber dann hat man keinen Anbieter an den man sich wenden kann und der dann natürlich alles dementiert
 

snblau

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Hallo Jan,

wenn aus Nitrat im Wasser Nitrit werden sollte, bräuchte es eine chemische Reduktion, denn Nitrat ist ja durch Oxydation aus Nitrit entstanden. In aller Regel läuft der Prozess also von Nitrit zu Nitrat und nicht umgekehrt.
Deshalb erscheint mir der beschriebene Vorgang nicht plausibel.

Dass es auch mit dem Trinkwasser mal Probleme geben kann, bemerkt man dann, wenn wieder einmal eine Warnung kommt, dass in dieser oder jener Ortschaft das Trinkwasser nicht zur Zubereitung von Babynahrung verwendet werden soll.

Auch dein Hinweis, dass das Ereignis vor ca. 20 Jahren stattgefunden hat, weist darauf hin, dass das Trinkwasser in Deutschland aber in aller Regel o.k. ist. Ausnahmen bestätigen die Regel und es wird vermutlich auch regionale Qualitätsunterschiede geben.

Insgesamt gesehen halte ich Trinkwasser aber für gut geeignet. Je nach Härtegrad muss das Wasser natürlich aufbereitet werden.

Gruß
Günter
 
G

Gelöschtes Mitglied

Guest
Im Prinzip ja, aber wenn ich mich halbwegs richtig erinnere, ist das eine Gleichgewichtsraktion und da die Nitratwerte sowas von durch die Decke gegangen sind, wurde ein Teil davon wohl zu Nitrit umgewandelt. Ist aber schon echt lange her und ich habe das auch nicht mehr so genau im Kopf.

Ob die Wasserqualität in der besagten Gegend in den fast 30 Jahren wirklich besser geworden ist, kann ich dir nicht sagen. Wo ich jetzt wohne kommt das Wasser aus Tiefbrunnen und deshalb ist praktisch Wasser aus praktisch historischer Zeit. Da hatten wir in den letzten Jahren keine Probleme :)
 

Dirk1

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Hallo,

Brunnenwasser zur Gartenbewässerung ist oft so sehr eisenhaltig, dass das Wasser braun ist und/oder einen kräftigen Niederschlag im Becken nach sich zieht.

Kommt natürlich auf die Tiefe des Brunnens an. Ich habe hier einen flachen, offenene Brunnen, in dem das "Oberflächenwasser" zusammenläuft - also im Prinzip das Regenwasser, dass sich auf einer Tonschicht in 1 m Tiefe staut und dann unterirdisch in den Brunnenschacht sickert. Das wäre für Weichwasserfische nahezu perfekt, würden da nicht manchmal die Überreste ertrunkener Kleintiere auf dem Boden liegen. Der Brunnen ist zwar abgedeckt, aber ab und zu findet doch mal ein Tier einen Weg.

Unser Leitungswasser kommt wie bei Jan aus einem prähistorischen Tiefbrunnen. Spuren der in den letzten Jahrzehnten verwendeten Pestizide finden sich darin trotzdem.

Gruß,
Dirk
 

Mr. Dovii

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Habe von 1979-1999 nur Brunnenwasser verwendet von April bis November, selbst als ich Diskus hatte.
Habe das Wasser irgendwann mal gemessen mit allem, was das Tetra Laborett hergab und behaupte, dass es zu 98% den Werten unseres Leitungswassers entsprach. Härte und pH-Wert waren exakt gleich.
Hat auf 20 jahre viel Geld für Wasser und noch mehr Geld für Abwasser gespart. Im Sommer machte ich täglich Wasserwechsel, da ich das Brunnenwasser in zwei 500 l Tonnen auf der Südseite des Hauses auf angenehme Temperaturen brachte.
 

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