Arterhaltung und weitere Vorgehensweise bei Victoria- Cichliden

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Pro-Zombie

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Hi,

bei mir isses bald soweit. Muss nur noch nen Kupfertest im Aquarium machen, um ganz sicher zu gehen. Aber die Schnecken, die drin sind, leben alle noch :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Pro-Zombie

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Hey,

jap, sie sind endlich da :).

10 kleine, freche, gesunde Pundamilia nyererei Makobe Island. Noch sind sie grau..teils haben sie schon schwarze senkrechtstreifen und blau schimmernde Flossen. Manchmal zwicken sie sich schon und sie sind total verfressen. Fotos gibts, wenn ich mal ne Kamera in die Finger krieg.
 

marcusw.

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Hi!

Da ich ja den einen oder anderen von Euch auf der Messe in Duisburg treffen werde, kommt mir mal wieder die Idee, Victorias zu halten. Kommt zufällig einer von Euch, der ein paar Jungtiere der einen oder anderen seltenen Art übrig hat, am Samstag zur Messe?
Astatoreochromis alluaudi wäre z.B. recht interessant.....

Gruß
Marcus
 

Herr Müller

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Hallo Zusammen,

vielleicht nicht ganz in diese Rubrik passend - aber bezeichnend für die Situation (hier hervorgerufen durch UNS - Aquarianer):

durch Zufall habe ich einen Bericht gelesen, der im Groben folgendes aussagt:

Tropheus duboisi "maswa" (Tanganjikasee) gilt als Rasse die im See überfischt ist !!! Der eigentliche Fundort Maswa und der letzte Fundort Kabogo verzeichnen keine akzeptable Population mehr !!
Derzeit werden noch Tiere bei Halembe gefangen, jedoch ist es absehbar, wenn auch hier die Populationen "überfischt" sein werden.

Ganz klar wird (aus diesem einen bekannten Beispiel) ersichtlich, dass hier keine Komponenten der vor Ort herrschenden Umweltbedingungen hierfür ausschlaggebend sind sondern: Der Kommerz und letztendlich der Aquarianer !!

Das nun wieder Importeure auf einen Fangstopp plädieren und vorgeben, dass hier eine gewisse regenerierte Population abzuwarten ist, hat sicher vor allem eher ökonomische Gründe - da der Aufwand die Tiere zu fangen einfach zu groß ist, so daß es sich für die Fisch - Fänger nicht lohnen kann auch die Letzten noch zu fangen.

Eine Ausrottung soll aus besagten Gründen - (erheblicher) Aufwand vereinzelte Tiere zu fangen - dies sehr aufwendig und der Preis der Tiere (im Verkauf) zu niedrig - nicht möglich (bis zu erwarten) sein.

Nunmehr stellt sich mir die Frage, wie ich als Endverbraucher (Aquarianer) hier durch mein Kaufverhalten gegensteuern kann (könnte).

Fakt ist, das solch eine Thematik erst aufkommt, wenn die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden kann. Um so geringer die Population im Ursprungshabitat bzw. um so größer die Fangtechnischen Ausgaben um so höher der Preis für den Endverbraucher (Aquarianer).

Ich für meinen Teil und mit meiner laienhaften Erfahrung in der Haltung von Cichliden hatte und habe mich bis dato nie an eine Pflege von Wildfängen herangetraut !!

Hierzu habe ich einfach die Meinung, dass Nachzuchten (möglichst aus meiner Region mit gleichen Wasserparametern) "sicherer" in Punkto "Ausfall" / "Verlust" zu pflegen sind.
Quasi gehört die Pflege von Wildfängen für mich zur "hohen Schule" der Aquaristik !!

Wenn man widerum die Problematik betrachtet, dass eigene Nachzuchten eher als Problem (Nachfrage - Weitergabe) betrachtet werden und prinzipiell auch kaum Abnehmer vorhanden sind, sollten solche Erkenntnisse durchaus nachdenklich stimmen.

Auch wir als User hier im Forum machen Arten (des Malawisees u.a.) die über das "wohlsortierte" Angebot des AQ-Discounter hinausgehen bekannt und "schüren" letztendlich (Kauf)Interesse.

Der Eine oder Andere mag sicher denken, dass es sich um eine Ausnahmesituation bezgl. einzelner Arten handelt, das hier aber durchaus ein gewisser kommerzieller Zweig der Aquaristik erst im Entstehen und hier durchaus wachsend ist, sollte aber bedacht werden.

So optimistisch an die Sachlage heranzutreten und zu vermuten, dass überfischte oder ausgedünnte Bestände sich selbstständig und in absehbarer Zeit regenerieren, halte ich für blauäugig. Gerade in diesen Regionen (Malawisee, Tanganjikasee, Viktoriasee) spielt hier der Störfaktor Mensch eine erhebliche Rolle, weitere und zu erwartende negative und von Menschenhand verursachte Beeinträchtigungen der Seen wird hier sein Übriges tun - Bestes (im negativen Sinne) Beispiel - der Viktoriasee !!
 

Pro-Zombie

Fortgeschrittener
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Hey,

wenn ich das richtig verstanden habe..ist schon spät :D , sagt der Text aus, dass der Aquarianer schuld an der Ausrottung ist? Ich glaube das stimmt nicht ganz..zb liegt es beim Viktoriasee z.T. daran, dass die Fische als Nahrungsquelle genuzt werden..oder andere eingesetzt wurden. Oder, dass durch Menschenhand (weiß nicht genau wie :( ) das Wasser so trüb wurde, dass sich die Arten nicht mehr fanden oder unterscheiden konnten..

hoffe das stimmt alles soweit :)

Gute nacht
 

fish-friend

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Hallo Leute,

ich bin zum ersten mal hier bei Euch im Forum und möchte mich einmal kurz vorstellen. Ich komme aus dem Raum Osnabrück und bin seit ca. 25 Jahren Aquarianer. Nachdem ich ein paar "Cichlidenfreie Jahre " gehabt habe (nicht Aquarienfreie) bin ich nun auf der Suche nach neuen Pfleglingen. Durch Zufall bin ich bei der Suche nach Viktoriacichliden auf dieses Forum gestoßen. Ich habe ein 380l Becken und würde mich gerne Eurer Aktion anschließen. Ich habe z.B. an

Mbipia lutea und Yssichromis piceatus gedacht.

Was haltet Ihr von den Tieren und wenn wo kann ich eventuell Tiere bekommen.

Fish-Friend
 

Oliver

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Hallo

und willkommen in der Cichlidenwelt.

Viel Spaß hier.

Du könntest hier mal nachsehen. Links findest du die einzelnen Arten

Bestandsdatenbank

Rechts findest du die Entfernung zum Halter der Tiere.
 
A

Axel

Guest
Hallo Fish-friend,

herzlich willkommen bei uns. Dein Vorhaben, Viktorias zu pflegen, kann man nur begrüßen. Allerdings hast Du bei den beiden Arten, die Du dir ausgesucht hast, zwei gefunden, die Du nicht zusammen pflegen solltest. Mbipia lutea wird recht groß (ca. 20 cm und mehr, ist sehr robust, lebt an Felsen und ist innerartlich recht aggressiv, vor allem, wenn er älter ist. Yssichromis piceata
ist ein Fisch des Freiwassers, (ca. 10 cm), wenig durchsetzungsfähig und recht friedlich.
Von den Mbipias solltest Du wenigstens 5 Männchen halten, eher mehr. Die Zahl der Weibchen ist dann egal. Es sollten im ganzen wenigstens 10 - 12 Tiere sein. So verteilen sich die Aggressionen am besten.
Bei den Piceatas sollten es auch wewnigstens 6-8 Tiere sein.
Von den Luteas hätte ich noch einen kleinen Wurf NZ, ca. 2 cm, ca. 10 Tiere.
 

fish-friend

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Hallo,

besten Dank für Tips. Welche Tiere passen den noch zu den Mbipia lutea. Wobei ich wenn 10-12 Tiere von bis zu 20 cm Länge in einem 380l Becken halten will das Becken schon fast überfüllt ist. ?(

Gruß

Fish-Friend
 
A

Axel

Guest
Hallo,

ich kann Dir nur empfehlen, sie alleine zu halten. Ich hatte sie mit gleichgroßen Orange Rock Hunter zusammen, in einem 600 Ltr-Becken. Die Tiere hielten sich gegenseitig vom Eierlegen und Brüten ab und gingen auch sonst nicht sehr gnädig miteinander um. Nachdem ich 3 Mbipias und 4 ORH s verloren hatte, setzte ich die Orange Rock Hunters um. Übrig blieben die 8 Mbipias, 5/3.
Und siehe da, innerhalb kürzester Zeit gab es wieder NZ - allerdings von Kuckuckswelsen, die mit im Becken lebten.
Der nächste Wurf war dann aber ein Mbipia-Wurf. Inzwischen hatte das dominante Männchen seine Nebenbuhler aus dem Weg geräumt. und trieb nun die Weibchen vor sich her. Um diese zu retten setzte ich sie in ein Extrabecken.
Mbipias muss man wirklich in großen Gruppen halten. Ich würde an Deiner Stelle keine anderen Tiere dazu setzen. Es würde auch zu eng werden.
 

Lunangwa Sven

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Hallo ihr lieben
Habe ein 600l Becken und würde es gern mit Fischen aus dem Victoriasee besetzen, leider gibt es bei mir keine Händler dieser Gattungen. Möchte der Arterhaltung helfen.
 

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